Eine spannende Sommerferienbetreuung in der OGS Malente:

Vor und zurück durch Raum und Zeit

01.08.2026, 12:44 Uhr
Von: Volker Graap
der reporter Eutin/Malente

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Jannic Strehse, Jagoda Kozlowska (Zweite von rechts) und Jessica Kannieß präsentieren mit den Schülerinnen und Schülern die neue Fantasieflagge der OGS und des KSB

Jannic Strehse, Jagoda Kozlowska (Zweite von rechts) und Jessica Kannieß präsentieren mit den Schülerinnen und Schülern die neue Fantasieflagge der OGS und des KSB © Christian Burgdorf

Während der dreiwöchigen Sommerferienbetreuung waren Inna Müller, Annette Scherf, Janine Reinhardt, Verena Portier, Julia Nevmerzhytska, Dr. Andrea Michelson, Jannic Strehse, Jessica Kannieß, Heidi Malzahn und Jagoda Kozlowska vom Kinderschutzbund Neustadt (KSB) gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen Malente, Sieversdorf und der Offenen Ganztagsschule (OGS) an den Auewiesen auf spannenden Entdeckungstouren in die Zukunft und in die Vergangenheit.

Auf ihrer Reise landete die Gruppe in der ersten Woche im Jahr 2126. Mit der selbst gebauten Zeitmaschine und einer Rakete erreichten die Besatzungsmitglieder eine Stadt, die von den Kindern aus Papprollen und Glitzerfolie gestaltet wurde und aussah wie Utopia. Die Rückreise in das Hier und Jetzt meisterten sie mit Sackhüpfen.

Die Woche endete mit einem Bogenschießen, das allerdings nicht so sehr in die Zukunft passte. „Eigentlich wollten wir ein Lichtpunktschießen veranstalten. Da aber die Anlage defekt war, hat der Schützenverein sich spontan bereit erklärt, uns die Anlage zum Bogenschießen zur Verfügung zu stellen“, berichtet Jannic Strehse und ist dankbar, dass sich Vereinsmitglieder ehrenamtlich bereiterklärt haben, die Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten.

Die zweite Woche stand dann ganz im Zeichen der Vergangenheit. Die Zeitmaschine brachte alle in die Steinzeit. Aus Salzteig entstanden Steinketten, aus Öl, Wasser, Lebensmittelfarben und Brausetabletten Lavalampen. Auf den Pflastersteinen des Schulhofs gab es Jagdszenen als Höhlenmalerei. Bei einem Besuch im Wildgehege konnte, wer Glück hatte, kleine „Flugdinos“ sehen, die wir anderen Menschen sicher als Spatzen oder Rotkehlchen identifiziert hätten.

In der dritten Woche wurde die Gruppe in eine Fantasiewelt befördert. Legohäuser standen auf dem Kopf und in einem Escaperoom mussten verschiedene Rätsel gelöst werden, um aus der Dunkelheit herauszukommen. An einem Tag war alles andersherum. Ja hieß Nein, alle gingen rückwärts, die Namen der Beteiligten wurden von hinten gesagt, Pudding wurde mit der Gabel gegessen und alle kamen verkleidet in die Schule.

Die Zeitreisen waren jedoch nicht alles, was sich das Betreuerpersonal ausgedacht hatte. Auch ein Fantasiefilm stand auf dem Programm und wer Lust hatte, konnte draußen oder am Tischkicker Fußball spielen, basteln oder sich einfach ausruhen. Bestens versorgt wurde die Gruppe wieder mit dem Essen von „Ben‘s Deli“. Zum Abschluss gab es dieses Mal übrigens keine laute Party, sondern auf vielfachen Wunsch ein besinnliches Beisammensein.

 Textautor: Christian Burgdorf

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