Fehmarn gewinnt souverän gegen FSG Saxonia

SG Insel Fehmarn: Heimsieg nach Hattrick von Ackermann

01.09.2026, 11:57 Uhr
Von:
Fehmarnsches Tageblatt

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Fehmarns Fabian Ackermann war für die Defensivmannschaft der FSG Saxonia am Sonnabend nicht zu stoppen. Drei Tore in 27 Minuten waren maßgeblich für den Heimsieg.

Fehmarns Fabian Ackermann war für die Defensivmannschaft der FSG Saxonia am Sonnabend nicht zu stoppen. Drei Tore in 27 Minuten waren maßgeblich für den Heimsieg. © Lasse Lindner

Lang, lang ist‘s her: Ganze 28 Tage lagen zwischen dem letzten Heimspiel der SG Insel Fehmarn und dem Duell mit der FSG Saxonia am vergangenen Sonnabend. Nach drei Spielen, die die Fehmaraner teilweise bis in die entlegensten Ecken der Kreisliga Südost führten, stand die Mannschaft wieder in Landkirchen auf dem Platz.

Die Rückkehr war mit Widrigkeiten verbunden: Im Laufe der Woche vor dem Spiel gegen die FSG plagten nicht nur Verletzungen den Kader von André Hack, ein großer Teil der Mannschaft lag mit einem grippalen Infekt flach. Doch Hack und Co-Trainer David Beljan schafften es, bis zum Spieltag genügend Kräfte zu mobilisieren, zwei Fehmaraner unterbrachen sogar ihren Urlaub.

Der Einsatz sollte sich gelohnt haben: Mit 3:1 (3:0) gewann die SG Insel Fehmarn gegen die FSG Saxonia und holte so wichtige drei Punkte in einer hart umkämpften Liga.

Zu Beginn der Partie zeigte sich die FSG häufig in der fehmarnschen Hälfte, die Abwehrreihe rund um Kapitän Jannes Markmann war aber von Anfang an wach, und konnte brenzlige Situationen bereits im Keim ersticken. Doch auch die Fehmaraner kamen schon früh zur ersten Strafraumaktion: Nach etwa fünf Minuten köpfte Tjelk Jacob den Ball über das Tor.

SG Insel Fehmarn gegen FSG Saxonia: Dreifachschlag vor der Halbzeit

Er war es auch, der in der 14. Minute wenige Meter außerhalb des Strafraums zu Boden ging, Freistoß für die SG Insel. Ein Fall für Fabian Ackermann. Der nahm Maß und brachte den Ball platziert aufs Tor – ein FSG-Spieler fälschte den Ball unhaltbar ab, 1:0 für Fehmarn.

Kein unverdienter Führungstreffer, obwohl die Saxonia gut in der Partie war. Während die FSG in der Anfangsviertelstunde besonders auf lange Bälle über die Außen setzte, waren die Fehmaraner im Eins-gegen-eins überlegen und zeigten in der gegnerischen Hälfte großes Selbstvertrauen im Kurzpassspiel.

Nur wenige Minuten nach seinem ersten Treffer war Ackermann über links wieder durch, aber der Ball landete nur an der Latte. Noch mal Aluminium gab es für Justin Simon, nach einem Konter eingeleitet durch Maurice Molles (22.).

Mitte der ersten Hälfte begannen die Fehmaraner, ihre Offensivstärke zu entfalten, immer wieder kam es zu gefährlichen, temporeichen Vorstößen. Nach einer Parade von Fehmarns Schlussmann Kevin Heinecke ging es ganz schnell: Der Ball kam wieder ins Spiel, die Fehmaraner stürmten nach vorn. Im Sechzehner legte Jacob quer auf Ackermann, der gekonnt zum 2:0 einschob (38.).

Doppelpack? Der reichte Fabian Ackermann an diesem Nachmittag nicht. Direkt die nächste fehmarnsche Offensivaktion nach dem Treffer: Fabian Plöger kam an den Ball und hatte ein Auge für Ackermann, der auf links völlig frei in den Sechzehner einlaufen konnte. Drittes Tor – Hattrick für Ackermann in der ersten Hälfte (41.).

Ein verdienter Zwischenstand zur Halbzeitpause: Zwar waren die Spielanteile zu Beginn der Partie ausgewogen, doch die Geschwindigkeit der SG-Offensive und die Passsicherheit in der gegnerischen Hälfte zahlten sich aus.

Die Offensivmannschaft der SG – hier Tjelk Jacob (Mitte) und Justin Simon (r.) – war in der ersten Hälfte für die Saxonia kaum zu stoppen.

Die Offensivmannschaft der SG – hier Tjelk Jacob (Mitte) und Justin Simon (r.) – war in der ersten Hälfte für die Saxonia kaum zu stoppen. © Lasse Lindner

SG Insel Fehmarn gegen Saxonia: Weniger Tempo in Halbzeit zwei

Im zweiten Durchgang setzte sich die Partie deutlich ruhiger fort. Die Fehmaraner spielten sich noch ihre Chancen heraus, doch auch die Saxonia erkämpfte sich Spielanteile. Oft fehlte es aber an den entscheidenden Pässen im richtigen Moment, um den fehmarnschen Vorsprung in Gefahr zu bringen.

Dazu trägt auch die Defensive der SG Insel bei: Das Stellungsspiel funktioniert, die Saxonia hatte nur selten den Weg frei Richtung Tor. Apropos Tor: Fehmarns Keeper Kevin Heinecke zeigte ein klasse Spiel: Er parierte einige gut platzierte Schüsse der FSG, leitete mit präzisen Abschlägen mehrmals Kontersituationen ein, und im Fünfmeterraum ließ er bei Standards nichts anbrennen.

Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Fehmarn die Chance, auf 4:0 zu stellen. Ein Freistoß von Jacob landete aus knapp 20 Metern an der Latte (75.). Danach musste die SG sich noch einmal wachrütteln: Nach einer unaufmerksamen Phase spielte die Saxonia eine Chance heraus und erzielte den Anschlusstreffer zum 3:1. (81.).

Nur wenige Momente später hätten die Gäste sogar noch nachlegen können, doch eine Nachschussgelegenheit landete weit über dem fehmarnschen Tor (84.).

Trotz der späten Druckphase der FSG – das Ergebnis bleibt unverändert: Ein verdienter 3:1-Sieg für Fehmarn auf heimischem Rasen. „Mit der ersten Halbzeit bin ich richtig zufrieden“, sagte André Hack nach dem Spiel „und eine sensationelle Leistung von Fabian Ackermann“, fügte er hinzu.

Bei drei Toren in einer Hälfte ist das Prädikat „sensationell“ auf jeden Fall angebracht.

SG Insel Fehmarn gegen FSG Saxonia: Spielzusammenfassung

  • SG: Heinecke – M. H. Mackeprang, Müntz, Markmann (79. Witt), Schwenn (46. Paluczynski) – Plöger, Ackermann (75. Demtröder), Molles (46. Specht), Simon (70. M. M. Mackeprang), Lafrentz – Jacob
  • Bester Spieler: Ackermann, drei Buden, und absoluter Offensivmotor
  • Schiedsrichter: Rüdiger (FC Riepsdorf), gut und ruhig
  • Tore: 1:0 (14.) Ackermann, 2:0 (38.) Ackermann, 3:0 (41.) Ackermann, 3:1 (81.) Schürmann
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