Radtour: Todesmarsch Sarau 1945

22.06.2026, 12:42 Uhr
der reporter Eutin/Malente

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Die Scheune in Sarau ist eine Station der Radtour.

Die Scheune in Sarau ist eine Station der Radtour. © HFR

Zu einer Fahrradtour an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren lädt die Gedenkstätte Ahrensbök am Mittwoch, 24. Juni, um 10.30 Uhr. Sie wird von Gedenkstätten-Mitarbeiter Sven-Michael Veit geleitet und erläutert.

Die rund 20 Kilometer lange Tour beginnt und endet an der Gedenkstätte, Flachsröste 16. Stationen sind die Todesscheunen Siblin und Sarau, der Gutshof des Kommandanten des Marsches, SS-Oberscharführer Max Schmidt, in Neuglasau und der Friedhof Ahrensbök. Hunderte Häftlinge starben auf diesem Marsch, die Bombardierung der KZ-Schiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ in der Lübecker Bucht am 3. Mai 1945 forderte mehr als 7.000 Menschenleben, nur wenige Hundert überlebten.

Die Tour dauert circa dreieinhalb Stunden und führt teilweise über Wald- und Feldwege. Teilnehmende fahren mit dem eigenen Rad. Eine Pause im Café Sarau ist eingeplant. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende erwünscht. Um Anmeldung per E-Mail an sven.veit@gedenkstaetteahrensboek.de wird gebeten. Bei schlechtem Wetter erfolgt eine Absage am Tourtag bis 8 Uhr per E-Mail. Termine für weitere Touren sind Sonntag, 19. Juli, und Mittwoch, 19. August, jeweils um 10.30 Uhr.

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