Neue Verleihstation am Dünenpark bietet Spiel- und Sportgeräte für Einheimische und Gäste
Ostholsteins erste Sportbox in Heiligenhafen eingeweiht
21.09.2026, 16:46 Uhr
Von:
Annalena Kristof
Heiligenhafener Post
Neue Sportmöglichkeiten am Dünenpark: Die „SportBox Heiligenhafen“ ist offiziell eingeweiht und bietet per App zahlreiche Spiel- und Sportgeräte zum Ausleihen.
Auf den ersten Blick ist sie fast unscheinbar, doch die neue „SportBox Heiligenhafen“ am Dünenpark hat es in sich. Kürzlich wurde die Box offiziell eingeweiht und bietet Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Urlaubsgästen eine einfache Möglichkeit, spontan Sport zu treiben oder gemeinsam zu spielen. Bei der Vorstellung dabei waren neben Bürgermeister Kuno Brandt auch Bauhofleiter Florian Kinnert, Touristikleiter Eike Doyen und Birgit Möller, Regionalmanagerin der AktivRegion Wagrien-Fehmarn.
Das Projekt wurde durch die LAG AktivRegion Wagrien-Fehmarn e. V. aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gefördert. Wie Doyen erklärte betragen die Kosten für die Sportbox rund 15500 Euro – zuzüglich Mehrwertsteuer und Leistungen des Bauhofs. Von den förderfähigen Kosten in Höhe von 14680 Euro wurden ganze 80 Prozent durch die LAG übernommen. Doyen dankte der AktivRegion für die Förderung und die unkomplizierte Begleitung des Projekts sowie dem Bauhof für die „Top-Installation der Sportbox“.
Von Spikeball bis Fitness
Zur Ausstattung gehören unter anderem Badminton- und Frisbee-Sets, Volleyball und Fußball, Skateboards sowie Spikeball und verschiedene Fitnessgeräte. Auch Cornhole, ein Wurfspiel mit kleinen Säckchen, und Kubb, besser bekannt als Wikingerschach, sind dabei. Für jedes Angebot wurden zwei Sets angeschafft. So ist Ersatz vorhanden, falls einmal etwas kaputtgeht. In den Fächern befinden sich zudem Anleitungen; bei den Fitnessgeräten liegt zusätzlich Desinfektionsmittel bereit.
Per App lassen sich die Geräte mit wenigen Klicks reservieren und ausleihen. Die Sportbox soll dabei bewusst ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot schaffen und sowohl die Lebensqualität für Einheimische als auch die Aufenthaltsqualität für Gäste verbessern, so Doyen.
Wie gut das Angebot bereits jetzt angenommen wird, zeigte sich schon kurz nach dem Aufbau. Wie Florian Kinnert berichtete, sei die Box an einem Donnerstag aufgestellt worden und am darauffolgenden Wochenende bereits zehn Buchungen eingegangen. In Ostholstein ist die Box übrigens die erste ihrer Art, erst in Lübeck gibt es eine weitere.
Brandt bezeichnete die Sportbox als Aufwertung des Bereichs am Dünenpark. Sollte es zu einem „Dünenpark 2.0“ kommen, müsse die Box zudem nicht verschwinden. Wie Doyen erklärte, stehe sie auf einem vergleichsweise kleinen Fundament und könne bei einer Umgestaltung auch versetzt werden.
Möller hob hervor, dass mit der Förderung auch ein Angebot unterstützt werde, das unmittelbar den Menschen vor Ort zugutekomme. Die Sportbox zeige somit, dass Fördermittel nicht nur für große Infrastrukturprojekte eingesetzt werden könnten.