Ostholstein: Hundewelpen getötet und im Wald vergraben
09.07.2026, 15:09 Uhr
Von:
Volker Graap
der reporter Eutin/Malente,
der reporter Oldenburg
Nach einem Hinweis fanden Polizeibeamte in einem Waldstück in Ostholstein am Mittwoch, 8. Juli, tote Hundewelpen. Die Tiere waren nach ersten Erkenntnissen gewaltsam getötet worden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Tatverdachts des Tötens von Tieren aufgenommen, teilt die Polizeidirektion Lübeck mit.
Beamte des Polizeireviers Bad Schwartau haben am Mittwoch im Waldgebiet Riesebusch mehrere verscharrte Hundewelpen entdeckt. Vorausgegangen war ein Hinweis, wonach insgesamt elf Hundewelpen getötet und anschließend im Wald vergraben worden sein sollen.
Die Einsatzkräfte suchten das betreffende Waldstück daraufhin ab und fanden dort die Kadaver der Tiere. Diese wurden geborgen und zur weiteren Untersuchung an das Veterinäramt des Kreises Ostholstein übergeben. Die Untersuchungen sollen unter anderem Aufschluss über die Todesursache der Welpen geben.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Tötens von Tieren richten sich derzeit gegen eine 31 Jahre alte Frau aus Ostholstein sowie einen 39-jährigen Mann aus Lübeck. Die Hintergründe der Tat sowie die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.