Judoka vom PSV Eutin beim Tiger-Cup

22.06.2026, 14:16 Uhr
der reporter Eutin/Malente

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Judo PSV

Judo PSV © HFR

Tausend potenzielle Wettkampfgegner auf sieben Wettkampfflächen präsentierten sich im Mai, beim internationalen Tiger-Cup, in Visbek. Der PSV Eutin reiste mit insgesamt zehn Athleten an.

Für den PSV Eutin eröffnete Samuel Kovalev, in der Altersklasse U10, die Veranstaltung. Nachdem er sich in der ersten Runde seinem Gegner geschlagen geben musste, konterte er mit zwei weiteren starken Auftritten und sicherte sich nach Punkten sogar den ersten Platz.

Maximilian Bielefeld ging in der Altersklasse U13 an den Start, musste sich aber trotz starkem Einsatz seinen Gegnern geschlagen geben. Am Ende konnte sich Maximilian aber dennoch über Bronze freuen.

Als erste weibliche Starterin trat Sulamita Kovalev in der Altersklasse U 13 in Erscheinung. Souverän erkämpfte sie sich nach vier vorzeitigen Siegen den obersten Podestplatz.

In der Altersklasse U18 gingen Luna Gottdorf und Virsaviya Kovalev auf die Matte. Für Luna hieß es an diesem Tag eine Gewichtsklasse höher als gewohnt zu starten, da sie in ihrer Gewichtsklasse keine Gegner hatte. Bereits ihren ersten Kampf konnte Luna nach 30 Sekunden für sich entscheiden. Auch im nächsten Kampf machte sie aus der Herausforderung einen Sieg. Im Finale musste sie sich zwar geschlagen geben, gewann aber verdient Silber unter den, im wahrsten Sinne des Wortes, erschwerten Bedingungen.

Parallel begab sich Virsaviya Kovalev in den Wettkampf. Nach ihrem ersten gewonnen Kampf, musste sie sich in der zweiten Begegnung durch eine Hebeltechnik geschlagen geben. Nach kurzer Regeneration begannen die Kämpfe in der Trostrunde um Platz 3, den sie sich am Ende für sich entscheiden konnte.

Fynn Evers und Israil Kovalev hatten in ihren jeweiligen Gewichtsklassen bis zu 30 motivierte Gegner. Beide startet mit einem Sieg, mussten sich aber zwischendurch ebenfalls geschlagen geben. Für beide ging es in der Trostrunde weiter. Beide Athleten zeigten enormes Können und Durchhaltevermögen, wodurch sie sich am Ende einen sehr guten fünften Platz sicherten.

Nicht so viel Glück an diesem Samstag hatte Josephine Evers, sie schied verletzungsbedingt aus dem Turnier aus. Wir wünschen ihr gute Besserung.

Am zweiten Tag des Turniers traten die Schwestern Sulamita Kovalev und Virsaviya Kovalev erneut an. Außerdem hatten sie noch ihre Schwester Gabriela Kovalev mit dabei. Sulamita erging es wie Luna am Tag zuvor. Sie rutschte eine Gewichtsklasse nach oben und das als jüngste in ihrer Altersklasse. Damit war sie mit ihrer Schwester Gabriela in einer Gewichtsklasse. Zunächst starteten Sulamita und Gabriela mit einem schnellen Sieg. In der nächsten Runde siegte Gabriela. Sulamita kämpfte stark und taktisch, verlor dann aber knapp. Das bedeutete für Gabriela das große Finale um Gold und für Sulamita das kleine Finale um Bronze. In einer kämpferischen Begegnung sichert sich Gabriela dann den ersten Platz. Sulamitas Gegnerin trat leider gar nicht an, wodurch Sulamita direkt auf dem dritten Platz landete.

Dann startetet Virsaviya in ihr Turnier. Schon der erste Kampf kostete viel Kraft, dennoch behielt Virsaviya bis zum Schluss den Überblick und belohnte sich mit einem Sieg. Auch die folgenden Begegnungen waren Kämpfe auf Augenhöhe, die sie beide für sich entscheiden konnte. Im Finale machte Virsaviya es gegen eine starke Kontrahentin spannend. Über die doppelte Kampfzeit gelang es keiner Kämpferin eine Wertung zu erzielen. Da Virsaviya aber stehts etwas aktiver wirkte, entschieden die Kampfrichter zum Ende klar für sie und sie gewann verdient Gold. Das Geschwistertrio konnte damit also noch drei Medaillen mit nach Eutin nehmen.

Das Schlusslicht machte Arne von Pichowski bei den Männern. Er konnte sich nach drei Kämpfen in seinem Pool als Sieger behaupten und stand somit im Halbfinale, auch hier besiegte er seinen Kontrahenten. Im Finale musste er sich leider geschlagen geben. Damit gewann Arne eine verdiente Silbermedaille.

Insgesamt ein erfolgreiches Wettkampfwochenende für den PSV Eutin, an dem die Sportler nicht nur Medaillen, sondern auch Erfahrung sammeln konnten.

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