Letztmals in diesem Jahr

Historische Radwanderung nach Schmoel

18.08.2026, 15:49 Uhr
PROBSTEER

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Torhaus von Gut Schmoel aus dem Jahr 1699.

Torhaus von Gut Schmoel aus dem Jahr 1699. © Malchau/hfr

Die letzte historische Radwanderung des Probstei Museums in diesem Jahr startet am Dienstag, 25. August, um 14 Uhr. Ziel der Tour ist das Gut Schmoel, mit Start und Treffpunkt im Museumshof an der Ostseestraße.

Die etwa 25 Kilometer lange Tour ist für Fahrräder mit und ohne Motor gleichermaßen geeignet. Verpflegung und Getränke sollten mitgeführt werden, da es keine Einkehrmöglichkeit gibt. Empfohlen wird auch Regenschutz. Die Teilnahme kostet pro Person vier Euro. Nach kurzer Einweisung geht es auf dem Radweg entlang der Kreisstraße zunächst nach Krummbek. Hier erfahren die Teilnehmer, wie Baumeister Hermann Göttsch in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wirkte. Weiter führt der Weg am Wasserwerk vorbei nach Bendfeld. Auf dem Hof Stoltenberg-Göttsch steht noch ein sehr gut erhaltener Bohlenspeicher aus dem 16. Jahrhundert. Anschließend geht es in den Gutsbezirk Schmoel und durch den Rögen, ein für hiesige Verhältnisse großes bewirtschaftetes Waldstück. Wenig später müssen die Teilnehmer eine kurze, aber heftige Steigung überwinden.

Rast an der Ostsee, in der Nähe des Schmoeler Biotops.

Rast an der Ostsee, in der Nähe des Schmoeler Biotops. © Kolberg/hfr

Vorbei an einem neu errichteten Photovoltaikfeld führt der Weg wieder bergab in Richtung Gutshof. An der Zufahrt des Gutes ist der Hexenstein zu sehen. Er erinnert an die Hexenprozesse des Gutsherrn Christoph von Rantzau in den Jahren 1666 bis 1686. Der Gutshof empfängt die Teilnehmer mit seinem Torhaus aus dem Jahre 1699, erbaut von Detlev Reventlow und seiner Frau Dorothea. Auf dem Hof selbst sind rechts die Haferscheune aus dem Jahr 1706 und links die Weizenscheune aus dem Jahr 1697 mit ihren großen Reetdächern zu sehen. Vom Gutshof aus geht es mit Blick auf die Ostsee durch abgeerntete Gutsfelder zum Schmoeler Biotop. Es wird umrundet, der Grenzgraben zur Probstei überquert und nach kurzer Zeit wird der Ort Stakendorf erreicht. In den Dörfern Bendfeld und Stakendorf ist die ursprüngliche Rundlingsanlage sehr gut zu erkennen. In Stakendorf stehen mehrere Bauwerke von Hermann Göttsch.

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