Heiligenhafen: Party pur mit etwas Verspätung
20.07.2026, 18:17 Uhr
Von:
Patrick Rahlf
Heiligenhafener Post
Eine locker vierstellige Besucherzahl feierte die erste Schlagernacht der Hafenfesttage und reckte am späten Sonnabend die Hände zum Himmel. Auch auf der MS „Seho“ war kein Plätzchen mehr frei, so dicht standen die Menschen an Bord und sorgten für eine Schlagseite des Schiffes, denn alle hatten sich an Backbord versammelt.
Vom Flugplatz Grube direkt auf die Bühne
Die MS „Seho“ hatte gleich neben der Hafenbühne festgemacht und auch vom Bug des Feuerschiffes „Fehmarnbelt“ hatten die Besucher einen guten Blick auf das bunte Treiben. Alle warteten voller Vorfreude auf Schlager-Sternchen Anne-Maria Zimmermann, die sich aber verspätete. Ihr Flieger war erst um 21.20 Uhr auf dem Flugplatz bei Grube gelandet und nach einer schnellen Autofahrt nach Heiligenhafen konnte die Show um 21.45 Uhr beginnen. Zuvor stand die 37-Jährige am frühen Abend noch beim Rabaue Sommer Open Air in Grevenbroich auf der Bühne.
In Heiligenhafen zeigte Anna-Maria Zimmermann, dass sie ein Schlagerprofi ist und die Massen begeistert. So feierten die Menschen vor der Hafenbühne ausgelassen mit der Sängerin in die Schlagernacht des Jahres. Zuvor hatten „Die JunX“ aus Hamburg mit Christopher Garbers und Gunnar Schmidt mit bekannten Schlager-Gassenhauern die Party auf dem Hafenplatz angeheizt.
DJ „Wolfgang 2“ musste im Anschluss einspringen, um die Zeit bis zum Eintreffen von Anna-Maria Zimmermann zu überbrücken. Auch „Wolfgang 2“ ist ein alter Profi am Plattenteller. Ihm gelang es, die Gäste vor der Hafenbühne in Partylaune zu halten.
Wie Anna-Marie Zimmermann unserer Zeitung sagte, sei es im Anschluss die kürzeste Zeit gewesen, um in ihr Bühnen-Outfit zu schlüpfen. „Hallo, Heiligenhafen, seid ihr in Feierlaune?“, waren ihre ersten Worte an das Publikum, das darauf mit viel Beifall regierte. Mit dem Hit „Himmelblaue Augen“ startete die Sängerin ihren Auftritt in Heiligenhafen und zeigte ihre starke Bühnenpräsenz, die Menschen mitreißen kann.
Zum Sicherheitskonzept an diesen Abend gehörte auch die Absicherung der Hafenkante, wo die MS „Seho“ und das Feuerschiff festgemacht hatten. So konnte keiner der Besucher, die eng gedrängt den Hafenplatz bevölkerten, ins Hafenbecken fallen. Zudem sicherten viele Security-Ordner den VIP-Bereich an der Hafenbühne ab. Das bekam auch HP-Reporter Peter Foth zu spüren, der Fotos von der Bühne machen wollte. Trotz seines amtlichen Presseausweises wurde ihm mit „handfesten“ Argumenten der Zutritt verwehrt. Erst durch die Intervention von Tourismuschef Eike Doyen konnte der HP-Mitarbeiter doch noch auf die Bühne kommen.