Ausschüsse beraten zunächst über Grünflächen

Heikendorf: Am Krischansbarg soll noch 2026 gebaut werden

13.08.2026, 11:03 Uhr
Von:
PROBSTEER

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Landwirtschaftlich genutzte Fläche beim „Krischansbarg“: Spätestens Ende dieses Jahres sollen hier die ersten Bagger rollen.

Landwirtschaftlich genutzte Fläche beim „Krischansbarg“: Spätestens Ende dieses Jahres sollen hier die ersten Bagger rollen. © Markus Münch

Am Krischansbarg sollen bis zu 500 neue Wohnungen entstehen. Frei- und Grünflächen sollen dem neuen Heikendorfer Quartier ein eigenes Gesicht geben. Wie dieses aussehen könnte und was seine Gestaltung kostet, beschäftigt am Donnerstag, 20. August, zwei Ausschüsse der Gemeinde.

Bau- und Umweltausschuss sowie Finanz- und Lenkungsausschuss tagen ab 18 Uhr gemeinsam in der Mensa der Offenen Ganztagsschule am Schulredder. Auf der öffentlichen Tagesordnung steht hierfür ein Grobkonzept einschließlich Kostenschätzung für Grünflächen, Wasserflächen, Wege und Spielplätze als Teil des Bebauungsplans 82. Um Häuser, Straßen oder Grundstücke dagegen soll es an diesem Abend nicht mehr grundsätzlich gehen. „Am 20. August steht nur das Grünflächenkonzept im Fokus“, sagt Carolin Stechow von der BIG Bau. Am 31. August soll der Satzungsbeschluss für das Gesamtkonzept in der Sitzung der Gemeindevertretung Heikendorf gefasst werden. Auch wenn noch nichts in trockenen Tüchern ist: „Wir möchten noch in diesem Jahr mit der Erschließung beginnen“, betont die Projektentwicklerin.

Damit startet eines der größten Heikendorfer Bauvorhaben in die nächste Phase. Das Gebiet umfasst rund 23 Hektar. Nach den von der Gemeinde beschlossenen Eckpunkten sollen dort bis zu 500 Wohnungen entstehen, darunter 200 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie 300 Einheiten in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern. Ein Drittel der Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau ist als öffentlich geförderter Wohnraum vorgesehen. Hinzukommen sollen rund 80 Plätze für betreutes Wohnen einschließlich einer Demenz-Wohngruppe sowie ein Mischgebiet. Außerdem ist in dem Gebiet der Neubau des Kreisgymnasiums vorgesehen. Entwicklungsträgerin ist die LEG.

Ein weiteres wichtiges Thema wird ebenfalls in der gemeinsamen Sitzung am nächsten Donnerstag diskutiert: die Entwicklung des Schmiedeplatzes. Öffentlich beraten für dieses Vorhaben werden der Bebauungsplan und zugehörige Stellungnahmen. Beschlüsse in Sachen Grundstückskauf und Tausch dagegen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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