„Tag der offenen Tür“ am 13. Juni zum Jubiläum der Klinik Preetz
Gesundheitsvorträge und Gemäldeaktion
04.06.2026, 15:10 Uhr
Von:
Volker Graap
der reporter Plön/Preetz
Die Klinik Preetz steht vor einem großen Jubiläum: Sie feiert in diesem Jahr ihren 175-jährigen Geburtstag. Bereits am nächsten Sonnabend, 13. Juni, veranstaltet das Krankenhaus von 11 bis 15 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ mit spannenden Vorträgen rund um Gesundheit und operative Eingriffe.
Es geht unter anderem um Herzmedizin (Schrittmacher, die Koronare Herzkrankheit, Vorhofflimmern, Vorhofverschluss, Herzinsuffizienz), Vorsorgekoloskopie, Demenzsensibilität und Chirurgie (Leiste, Bauchwand und Zwerchfell) sowie Colonchirurgie (die Dickdarmchirurgie umfasst die operative Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Dickdarms). Auch die OP-Vor- und Nachbereitung wird thematisiert. Für das leibliche Wohl der Besuch wird – gegen Bezahlung – ebenfalls gesorgt.
Bilderverkauf für den guten Zweck
Der Hospizverein Preetz nutzt diesen Veranstaltungsrahmen auch für eine Spendenaktion: Die Erbin der Künstlerin Hanna-Luise Else Schinz (1933-2025) stellt 70 Gemälde aus dem Nachlass für den guten Zweck zur Verfügung. Die Bilder können gegen eine Spende erworben werden. Der Erlös kommt zu gleichen Teilen der sozialen Betreuung im Haus am Klostergarten und dem Aufbau des ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes des Hospizvereins zugute. Hanna-Luise Else Schinz war bis zu ihrer Pensionierung Lehrerin an der dänischen Cornelius Hansen-Skolen in Flensburg. Im Ruhestand entdeckte sie für sich die Freude an der Malerei. Sie besuchte diverse Kunstkurse in Worpswede, Jübeck, Schleswig und Flensburg. Nachdem sie zunächst Zeichnungen anfertigte, widmete sie sich bald ausschließlich der Aquarell- und Pastellmalerei.
Immer blieb sie ihrem naturalistischen Stil treu, malte vor allem Blumen und Landschaften. Erst in ihrem letzten Lebensjahr entwickelte sie nochmal einen neuen abstrakten und sehr viel freieren Stil. Durch ihre gesamte Schaffenszeit zog sich die große Freude an Farben. All dies hatte sie mit ihrem Vater, Hans Richard Max Buschle (1896-1963), gemeinsam. Auch er widmete jede freie Minute der Malerei, liebte die gleichen Motive und arbeitete im naturalistischen Stil, allerdings fast ausschließlich in Öl.