Auch in Preetz gibt es Lebensmittelretter – jetzt haben sie sich vorgestellt

„foodsharing“ – was ist das?

19.06.2026, 14:48 Uhr
Von: Volker Graap
der reporter Plön/Preetz

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Stefanie Asmus hatte auch Bürgermeister Tim Brockmann zu ein paar geretteten Früchten ein.

Stefanie Asmus hatte auch Bürgermeister Tim Brockmann zu ein paar geretteten Früchten ein. © HFR

Auf dem Fahrrad- und Umweltfest in Preetz war kürzlich jede Menge los. Unter anderem war auch die Organisation „foodsharing“ eingeladen, sich mit einem Stand zu präsentieren

„Um auf die sinnlose Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam zu machen, mussten die Gäste bei uns erkennen, welche von den zwei aufgestellten Warenkisten gekauft bzw gerettet worden ist“, berichtet Stefanie Asmus, eine von vier „foodsharing“-Botschafterinnen im Kreis Plön. Verwundert seien die Ratenden dann darüber gewesen, dass beide Kisten ausschließlich aus geretteten Lebensmitteln bestand. Ergänzt und unterstützt wurde die Aktion von zahlreichen „foodsavern“ aus dem Kreis Plön – wie Marja Paasch und Begga Rolfsmeyer, beides „foodsaver“ seit fast der ersten Stunde. Sie servierten den Passanten Smoothies.

„foodsharing“ ist eine im Dezember 2012 gegründete, ehrenamtliche Initiative zur Rettung und Verteilung überschüssiger Lebensmittel. Das Ziel der gemeinnützigen und komplett kostenfreien Bewegung ist es, die weltweite Lebensmittelverschwendung nachhaltig einzudämmen und bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Die Koordination erfolgt länderübergreifend in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die offizielle

Online-Plattform foodsharing.de. Das System stützt sich auf zwei Hauptpfeiler, um genießbare Nahrungsmittel vor dem Abfall zu bewahren: Kooperation mit Betrieben (Ehrenamtliche sammeln nicht mehr verkäufliche Waren bei Supermärkten, Bäckereien oder Kantinen ein) und von privat zu privat (Privatpersonen können überschüssige Lebensmittel aus dem eigenen Haushalt anbieten und abholen). Das Angebot steht absolut jeder Person bedingungslos offen, da der Fokus auf dem Umweltschutz liegt. Eine Bedürftigkeitsprüfung gibt es nicht.

Kontakt zu Stefanie Asmus gibt es per E-Mail an Ploen@foodsharing.network oder unter Telefon 0173-6704799.

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