Eutin 08 gewinnt Ostholstein-Derby

26.08.2026, 15:36 Uhr
Von:
der reporter Eutin/Malente

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So fällt das 1:0: Finn-Luca Anders kommt nahezu unbedrängt zum Abschluss und trifft ins verwaiste Pönitzer Tor.

So fällt das 1:0: Finn-Luca Anders kommt nahezu unbedrängt zum Abschluss und trifft ins verwaiste Pönitzer Tor. © Dieter Hartmann

Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt. Durch einen verdienten 2:0 (1:0)-Derbysieg gegen die Sportvereinigung Pönitz hat Landesligist Eutin 08 den ersten Dreier eingefahren.

Vor der stattlichen Kulisse von 320 Zuschauern dominierte Eutin 08 im Derby gegen die Sportvereinigung Pönitz das Geschehen, versäumten es aber erneut, ihre zahlreichen Chancen effektiv zu nutzen. Spieler des Abends war Finn-Luca Anders, dem beide Treffer zum Heimsieg gelangen.

Nach einer Abtastphase übernahmen die Gastgeber zusehends die Initiative. Schon in der elften Minute wurde der Einsatz belohnt. Pönitz-Torwart Fynn-Hendrik Kasulke zögerte bei einem Abstoß zu lange, Paul Kuszak kam an den Ball und leitete auf Anders weiter, der nahezu mühelos zum frühen 1:0 einschoss. Die Eutiner setzten nach, erarbeiteten sich ein deutliches Übergewicht und kamen immer wieder in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Der Ball wollte jedoch einfach nicht ins Gästetor. Einmal verhinderte sogar der Pfosten einen weiteren Eutiner Treffer.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Gastgeber drängten auf das zweite Tor, während die Pönitzer harmlos blieben und im gesamten Spiel nicht eine zwingende Chance besaßen. Die Vorentscheidung fiel schon in der 52. Minute. Der spielfreudige Max Golovcanski setzte nach einer Einzelleistung Finn-Luca Anders in Szene, der seine starke Leistung mit dem 2:0 krönte. Spätestens in der 63. Minute war die Partie entschieden. Der erst nach der Pause eingewechselte Pönitzer Luca Strungat sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte. Jetzt wurde die Eutiner Dominanz immer stärker, während sich die Gäste nur noch selten befreien konnten. Ein weiteres Tor sollte trotz einiger Großchancen aber nicht mehr fallen.

„Das war eine richtig gute geschlossene Mannschaftsleistung. Die Defensive stand stabil und sehr klar und im Zentrum haben wir viel Alarm gemacht. Nur die Torausbeute war zu gering. Wir hätten drei, vier oder gar fünf Treffer machen können“, sagte der sichtlich zufriedene Eutiner Trainer Ulf Schnoor.

Bereits am heutigen Sonnabend steht für die Eutiner das nächste Heimspiel auf dem Spielplan. Die Rosenstädter erwarten um 14 Uhr die Mannschaft des SV Azadi Lübeck. Das wird für die Rosenstädter eine ungleich schwerere Aufgabe, zumal die Hansestädter als einer der Titelfavoriten gehandelt werden.

Phil Petersenn (links) sorgte auf der rechten Außenbahn für viel Druck.

Phil Petersenn (links) sorgte auf der rechten Außenbahn für viel Druck. © Dieter Hartmann

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