CDU Ostholstein: Daniel Günther zu Gast beim Kreisparteitag in Oldenburg
26.09.2026, 10:41 Uhr
der reporter Eutin/Malente,
der reporter Oldenburg,
KURIER
Der Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Ostholstein am 14. September im Theater der Stadt Oldenburg stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Aufbruchs. Nach dem traditionellen geistlichen Impuls der Pröpstin Christine Halisch setzte der CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther als diesjähriger Ehrengast maßgebliche politische Akzente.
Vor vollen Rängen der knapp 160 anwesenden Mitglieder, sowie der zahlreichen Gäste aus THW, DLRG und dem vorpolitischen Raum unterstrich Daniel Günther in einer mitreißenden Rede die Schlüsselrolle verlässlicher Politik in bewegten Zeiten. Günther betonte nachdrücklich, wie entscheidend die enge Verzahnung zwischen der Landespolitik und den Kommunen vor Ort sei. Seine prägnanten Ausführungen zur aktuellen Lage und den kommenden Herausforderungen belohnten die anwesenden Mitglieder mit langanhaltendem Applaus.
Aber damit nicht genug: seinen Besuch nutzte Daniel Günther, um dem ehemaligen Kreispräsidenten, Ulrich Rüder, für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU zu ehren. In einer Laudation würdigten Günther und der Kreisvorsitzende Schmidt das langjährige Engagement des verdienten Kommunalpolitikers, welches bis heute fortbesteht.
Der Kreisvorsitzende Sebastian Schmidt, MdB ging in seinem Bericht auf die vielfältigen Eindrücke und Gespräche seiner diesjährigen Sommertour ein. Die Erwartungen sind dabei klar – die Bundespolitik muss in die Umsetzung kommen und liefern, damit sich die Lage im Land verbessert. Bei allen notwendigen Reformen müssen die Menschen im Land mitgenommen werden, um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen.
Der Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion, Karsten Alwast, zog eine bilanzierende und zugleich vorausschauende Summe der vergangenen Arbeit: Die vorherrschenden Themen des Berichtsjahres waren die möglichen Verkäufe der Kreisanteile an den Ameos-Kliniken, die Neustrukturierung des Rettungs- und Katastrophenschutzwesens, sowie die Feste Fehmarnbeltquerung.
Nach den Berichten zur soliden Finanzlage und der Mitgliederentwicklungen sprach die Versammlung dem Kreisvorstand mit überwältigender Mehrheit das Vertrauen und die Entlastung aus.
Der Kreisverband blickt nun auf die kommenden Parteigremien: Die Mitglieder wählten die Delegierten, die den Kreisverband in den nächsten Jahren auf den anstehenden Landesparteitagen sowie im Landesausschuss vertreten werden.
Abgerundet wurde die Tagung durch lebendige Diskussionen und Richtungsentscheidungen zu aktuellen Sachanträgen aus der Region mit Schwerpunkten zur Festen Fehmarnbeltquerung. Der Kreisverband wird sich nach den beschlossenen Anträgen dafür einsetzen, dass die Straßenbaulast der Fehmarnsundbrücke nicht auf den Kreis Ostholstein übergeht. Ferner wird sich der Kreisverband auf Initiative des Ortsverbands Scharbeutz für den Erhalt und die Elektrifizierung der Bäderbahn einsetzen.