17. Juli bis 24. August 2026
Boogie, Blues und Folk Nächte in Hohwacht
14.07.2026, 12:25 Uhr
Von:
Corinna Mielke
der reporter Eutin/Malente,
der reporter Plön/Preetz,
PROBSTEER,
KURIER
Spaß und Freude beim Kultfestival in Hohwacht - genießen, mittanzen, mitsingen, mitmachen!
Hohwacht (cm). Längst sind die jährlich stattfindenden Boogie-, Blues und Folknächte bei Gästen, Einheimischen und Freunden von guter Livemusik weit über die Landesgrenzen bekannt und beliebt. Kostenlos und unter freiem Himmel in der schönsten Zeit des Jahres findet das Kultfestival in diesem Jahr vom 17. Juli bis 24. August 2026 statt. Das Team von der Hohwachter Bucht Touristik hat wieder ein fulminantes Programm aus Musikern, die immer wieder gerne der Einladung folgen als auch Künstlern, die bislang noch nicht in Hohwacht aufgetreten sind, zusammengestellt: ein bunter Strauß aus Boogie, Blues, Folk, Rock´n´Roll, Brass, Pop, String, Soul und afrikanische Rhythmen.
Auftaktkonzert
Das Auftaktkonzert bestreiten die Congo Cowboys am Freitag, dem 17. Juli um 18.00 Uhr im Kurpark. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir diese Band gewinnen konnten, sie sind gerade auf großer Europa Tournee und legen dabei auch eine Stippvisite in Hohwacht ein“, berichtet Grit Wenzel, Geschäftsführerin der Hohwachter Bucht Touristik, strahlend. Die Congo Cowboys wurden 2016 von drei Mitgliedern der südafrikanischen Band Freshlyground gegründet: Simon Attwell (Banjo), Julio Sigauque (Bass) und der kongolesische Sänger Chris Bakalanga (Gesang und Gitarre). Die Congo Cowboys (vervollständigt durch ihren Schlagzeuger Anthon Manuel) haben auf ihren weltweiten Auftritten das Publikum mit ihren mitreißenden Vorstellungen elektrisiert. Im Jahr 2023 waren die Congo Cowboys in der Apple TV-Show „My Kind of Country“ - einer Reality Musikshow, produziert von Reese Witherspoon, zu sehen. In den fünfziger Jahren im Kongo bildeten sich in Kinshasa Straßengangs, die sich wie Cowboys kleideten ... die Congo Cowboys (oder "Bills" - nach Buffalo Bill - wie sie genannt wurden). Dies geschah aus mehreren Gründen: zunächst ging es einfach nur um Stil und darum, cool zu sein ... entscheidender aber war, dass es ein Zeichen von Selbstbewusstsein und Emanzipation war und dass eben diese Gangs und viele andere Jugendliche, deren Gesinnung ähnlich eingestellt war, entscheidend am Freiheitskampf des Kongos gegen die Kolonialisten beteiligt waren. Damit konnten sie „unsere“ Congo Cowboys identifizieren, die übrigens etliche ihrer Songs in Lingala singen (Hauptsprache der beiden Teile des Kongo und Angolas). Der musikalische Mix der Band hat tatsächlich wenig mit Südafrika zu tun - dafür viel mit Bluegrass und Country einerseits und mit dem Kongo anderseits, wie die Kwassa Kwassa Rythmen und das Soukous-Gitarren Spiel - der Leadsänger, Chris Bakalanga ist selbst Kongolse.