Instandsetzung ab Ende August – Kein Datum für B 76-Reparatur
B 430: Halbseitige Sperrung für Sanierung
29.07.2026, 13:49 Uhr
Von:
Volker Graap
der reporter Plön/Preetz
Auf der Bundesstraße 430 zwischen Plön und Kossau sind Schäden aufgetreten. An einer Böschung sackt die Fahrbahn langsam ab. Deshalb gilt seit Wochen an dieser Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30.
Das Problem wäre vermutlich halb so schlimm, wenn die B 430 nicht als offizielle Umleitungsstrecke für die zwischen Preetz und Plön auf Jahre hinaus gesperrte B 76 dienen würde. Da also eine weitere Vollsperrung nicht infrage kommt, wird die notwendige Sanierung so geplant, dass nur eine halbseitige Sperrung mit einer Ampelregelung während der Bauzeit nötig ist. Wie der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) auf Nachfrage mitteilt, werden die Arbeiten voraussichtlich von Ende August/Anfang September bis Mitte Oktober ausgeführt.
Die Sanierung der Schadstellen soll wie folgt durchgeführt werden: Die Straße wird bis zu einer Tiefe von circa 1,10 Meter aufgenommen. Anschließend werden Bewehrungskörbe aus Stahl eingebracht und diese mit Boden verfüllt. Über der bewehrten Erde wird dann wieder der Asphalt eingebaut. Bei der Schadstelle im Radweg werden zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Bodens sowie zur besseren Lastverteilung Blähtonmatratzen unterhalb einer verstärkten Schottertragschicht und einer ebenfalls verstärkten Asphaltdecke verbaut. Der Radweg soll während der Sanierung mit Einschränkungen passierbar bleiben.
Nichts Neues gibt es hingegen von der zwischen Lebrade und und der B 430 gesperrten Landesstraße 53. Auch dort gibt es Absetzungen auf der Fahrbahn. Allerdings liegen dem LBV.SH „derzeit noch keine Informationen zur zeitlichen Abwicklung dieser Sanierung“ vor. Auch für die Instandsetzung der B 76 in Höhe des Abzweigers Bosau bei Bösdorf gibt es keinen genauen Termin. Wie schon in Frühjahr heißt es weiterhin, dass „eine Instandsetzung der betroffenen Fläche für den Sommer in Planung“ ist. Für Außenstehende erstaunlich, denn die Durchführung dieser Maßnahme würde laut eigenen Angaben des LBV.SH voraussichtlich nur ein bis zwei Tage dauern. Währenddessen vergrößern sich die Schäden und Schlaglöcher auf der vielbefahrenen Bundesstraße täglich weiter, weichen immer mehr Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn aus. Dass das gefährlich ist, haben die Verantwortlichen erkannt – und zumindest die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an dieser Stelle auf 30 Stundenkilometer reduziert.