Parkplätze, Fahrradanlage und E-Ladesäulen sollen das Umsteigen erleichtern

550.000 Euro für Schönkirchens Bahnhof

07.08.2026, 14:22 Uhr
Von:
der reporter Oldenburg, PROBSTEER

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Übergabe des Förderbescheids in Schönkirchen (v.l.): Steffen Falk-Schott (stellvertretender Bürgermeister Schönkirchen), Susanne Henckel (Verkehrsstaatssekretärin), Hildegard Mersmann (stellvertretende Amtsdirektorin Amt Schrevenborn) und Arne Beck (Geschäftsführer NAH.SH).

Übergabe des Förderbescheids in Schönkirchen (v.l.): Steffen Falk-Schott (stellvertretender Bürgermeister Schönkirchen), Susanne Henckel (Verkehrsstaatssekretärin), Hildegard Mersmann (stellvertretende Amtsdirektorin Amt Schrevenborn) und Arne Beck (Geschäftsführer NAH.SH). © Schleswig-Holsteinisches Wirtschaftsministerium/hfr

Das Land Schleswig-Holstein fördert die Gestaltung des Bahnhofsumfelds in Schönkirchen mit knapp 550.000 Euro. Einer aktuellen Mitteilung des Nahverkehrsverbundes NAH.SH zufolge übergaben Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel und NAH.SH-Geschäftsführer Arne Beck den Förderbescheid am Montag an Schönkirchens stellvertretenden Bürgermeister Steffen Falk-Schott und Hildegard Mersmann, stellvertretende Amtsdirektorin des Amtes Schrevenborn.

Geplant sind barrierefreie Zuwegungen, ein Wendeplatz, sechs Park+Ride-Plätze, ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung sowie eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 32 Stellplätzen. Zudem sollen zwei E-Ladesäulen und eine Leihradstation der Sprottenflotte entstehen. Die Arbeiten sollen im November 2026 abgeschlossen sein. Seit Dezember 2025 ist der neue Bahnhof Schönkirchen in Betrieb. Die Regionalbahnlinie 76 fährt seitdem stündlich nach Kiel. Mit der Gestaltung des Bahnhofsumfelds soll der Haltepunkt nun besser an andere Verkehrsmittel angebunden werden. „Zu einer guten Anbindung gehört nicht nur, dass die Züge regelmäßig fahren, sondern auch, dass den Menschen das Ein- und Umsteigen so leicht wie möglich gemacht wird“, sagte Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel bei der Übergabe. Die Gemeinde Schönkirchen habe das erkannt und gestalte das Bahnhofsumfeld zu einem „echten Mobilitätsknotenpunkt“ um.

NAH.SH-Geschäftsführer Arne Beck ergänzte, die Umfeldgestaltung des Bahnhofs Schönkirchen zeige, dass gemeinsam mit den Kommunen moderne, attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote entstehen könnten. Auch Hildegard Mersmann betonte die Bedeutung des Vorhabens: Bürger, Pendler und Schüler, aber auch Gäste der Region würden von der neuen Aufenthaltsqualität und gut miteinander verknüpften Verkehrsmitteln profitieren. Schönkirchens stellvertretender Bürgermeister Steffen Falk-Schott hob hervor, die neue Bahnverbindung nach Kiel werde bereits jetzt sehr gut angenommen.

Die Bahnstrecke von Kiel bis Schönberger Strand wird schrittweise reaktiviert. Die AKN Eisenbahn GmbH setzt das Projekt im Auftrag des Landes um. Neben Schönkirchen entstehen weitere Haltepunkte in Probsteierhagen, Passade, Fiefbergen, Schönberg und am Schönberger Strand. Probsteierhagen soll im Dezember 2026 folgen, der Abschnitt bis Schönberger Strand im Dezember 2027.

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